Organspende


Die andere Betrachtungsweise

Vor einiger Zeit wurde das neue Organspende-Gesetz beschlossen. Bemerkenswert dabei, wie einig sich in vielen Punkten scheinbar Politik, Kirche, Öffentlichkeit und die Medien diesbezüglich sind.

Mir liegt viel daran, hier, im Raum für Wesentliches dieses so wichige Thema aufzugreifen.
Wobei mir wichtig ist, keine Negativ-Sicht aufzutun, auch nicht zu polarisieren. Wer schreit, wer polarisiert, unter Druck setzt, nicht aus der Liebe seines Herzens und seiner inneren Mitte argumentiert, handelt und lebt, erweist der Sache, dem möglicherweise eigentlich Guten letztlich wohl keinen guten Dienst.

Immer wenn ich mit Menschen spreche, die z.B. Heilarbeit ausüben, auf einem spirituellen Lebensweg sind, Menschen die sich mit der Wirkung und den Zusammenhängen des Feinstofflichen, des Nichtsichtbaren beschäftigen, zeigen sich vielfache Bedenken im Zusammenhang mit der Organspende. Zumindest Unbehagen, das sich in vielen Fällen schnell an konkreten Punkten festmachen lässt.

In freier Reihenfolge spreche ich einige Themen im Zusammenhang mit der Organspende an, über die ich Sie nachzudenken, nein viel wichtiger, hinzuspüren einlade.

HIRNTOD –  was bedeutet Hirntod heute, Stand modernster Medizin und Technik? Allein dazu, „wie tot“ der Mensch zum Zeitpunkt des Hirntodes ist, finden Sie z. B. im Internet viele kontroverse Sichtweisen. Nein, längst nicht nur von sogenannten Laien, sondern auch von Medizinern, von Menschen, die sich beruflich mit dem Hirntod beschäftigt haben und ihre Sicht an Erfahrungen festmachen.

Mittlerweile wird in manchen Ländern bereits die Gabe von schmerzstillenden Mitteln zum Zeitpunkt der Organentnahme diskutiert und reglementiert. Wäre der Mensch mit eintreten des Gehirntodes wirklich tot wie wir uns das gemeinhin vorstellen, warum werden schmerzstillende Mittel vor der Organentnahme verabreicht?

Vielleicht eröffnet sich uns ein völlig anderes Bild, wenn die medizinische Definition eines gehirntoten Menschen gemäß dem derzeitigen Stand analysiert und neu betrachtet wird.

ORGANENTNAHME –  ausgehend davon, dass jedes unserer Organe beseelt ist, seine eigene Energieform hat, und damit nach meiner Ansicht in starker Verbundenheit mit dem jeweiligen Menschen ist, riskiert der Mensch eine Wesensveränderung, die sich unmittelbar auf das weitere Leben – und darüber hinaus – auswirken kann. Das gilt sowohl für den Organspender, wie auch für den Organempfänger.

Zahlreiche Organempfänger müssen nach der Organtransplatation ein Leben lang Medikamente einnehmen, um das abstoßen des eingepflanzten Organes zu verhindern. Was darauf hinweist, dass die Organtransplatation „aus technischer Sicht“ dank modernster Medizin möglich ist, dem Menschen, und damit alles was uns auf der energetischen Ebene umgibt und durchdringt, nicht gut tut.

SEELENLEBEN – Der physische Körper ist mit dem Einverständnis zur Organspende bei Eintritt des Gehirntodes und der darauf unmittelbar folgenden Organentnahme dem sicheren Tod geweiht.
Was jedoch ist mit dem, was unsere Seele ausmacht? Wie geht es unserer Seele in so einer Situation?
Unsere Seele hat bereits unzählige Leben hinter sich und ihr stehen mit hoher Wahrscheinlichkeit noch viele Inkarnationen bevor, davon gehe ich aus.
Die Seele will sich auf bestmögliche Art und Weise vom Körper lösen, um sich möglichst frei und in jeder Beziehung heil auf ihren Seelenweg zu begeben. Wie ist das möglich, wenn Organe entnommen werden, sich die Seele nicht lösen konnte? Vielmehr wird die Seele durch diesen gewaltsamen Eingriff in einen schockähnlichen Zustand versetzt!
Was bleibt ist, dass aus Sicht einer heilen Seele die Organspende nicht möglich ist. Das gilt sowohl für den Organspender, wie auch für den Organempfänger.

Ein Mensch, der die Ebene bereits gewechselt hat (also gestorben ist), dessen Seele seinen freien Seelenweg in der dafür angemessenen Zeit gehen konnte, kann kein Organspender sein, dessen Organe sind zum Zwecke der Organspende unbrauchbar.

Wertvolle Erkenntnisse zum Leben und Tod finden Sie u.a. in dem „Tibetischen Totenbuch“. Ein großartiges Werk mit vielen weitreichenden Einblicken und Hinweisen für alle, die offen sind für dieses häufig in unserer westlichen Welt viel zu sehr verdrängte Thema, denn Leben und Tod sind unzertrennlich miteinander verbunden, beides will in einer guten Qualität in unserem Leben integriert, und nicht ausgeschlossen und verdrängt werden.

Alles nur eine Frage der Sichtweise? 
Kann sich der Mensch der „neuen Zeit“ über etwas zweifelsfrei Gott Gegebenes hinweg setzen: dem Leben und Sterben?
Was ereignet sich auf feinstofflicher Ebene, in unserem seelischen Bewusstsein, wenn wir fremde Organe enthalten? Modernste Chirurgie ermöglicht Operationen, die vor Jahren völlig unmöglich erschienen. Organe werden transplantiert. Von Mensch zu Mensch. Neue Forschungen gehen längst noch viel weiter. Immer häufiger hören und lesen wir von Forschungen und möglichen künftigen Transplantationen von Tier zu Mensch.
Wo bitte bleibt unser Seele, die Energie von dem jeweiligen Organ oder Körperteil? Können und dürfen wir um jeden Preis alle chirurgischen Möglichkeiten ausschöpfen, nur um Leben zu verlängern? Ich meine NEIN!
Wer auch nur ansatzweise an das Seelenleben glaubt, für wen karmische Zusammenhänge mehr als esoterisches und nicht ernst zu nehmendes Gedankengut ist, der wird sehr wahrscheinlich dem Thema „Organspende“ mit einem anderen Verständnis begegnen.

Warum wird nicht all die Energie und Aufmerksamkeit darauf gelenkt, Menschen wirklich heil werden zu lassen? 
Um ein Leben leben zu können, das sich nicht zu vorderst über das erreichte Lebensalter definiert, sondern im Mittelpunkt das Heil-Sein, die gelebte Liebe in ihrer eigentlichen Form steht. Mit der inneren Ausrichtung sein Leben als Weg der Erkenntnis zu leben und so seinem wahren Seelenweg zu folgen. Das jedoch fordert uns als Mensch in vielen Situationen unseres Lebens auf, wie zum Beispiel bei dem Thema „Organspende“, in die eigene Verantwortlichkeit zu gehen und hinzuschauen auf unser Tun.

Mensch werde Wesentlich!

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